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Der Insider

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- Die Türkei ist eines der schönsten Segelreviere  
Logbuch des Segeltörns vom 19.6.- 24.6.2010, von Göcek nach Göcek mit einer Benetau 473

Teilnehmer: Helga, Backboard Sailor, Gabi, Jungskipper und Küchenchefin, Hans, Steuerboard Sailor, Fritz , Co-Skipper u. Kamerateam und Skipper Norbert

1. Tag, Samstag 19.6.2010, Göcek-Fethiye
Früh um 8:45 landen wir in Dalaman und 50 Minuten später sind wir bereits in Göcek in der E.E.G. Marina. So eine schöne Anlage haben wir noch nie gesehen. Vor dem Bürogebäude unter der Pergola werden uns die Papiere und das Schiff äußerst kompetent übergeben. Auch die Rückflugzeiten werden gleich abgefragt, um den Transfer zum Flughafen pünktlich zu arrangieren. Der Höhepunkt aber ist, dass wir von E.E.G. ein GSM-Handy bekommen, damit wir für den täglichen Wetterbericht Kontakt zum Büro halten können oder damit wir ggf. über eine Windwarnung ivon dort informiert werden. Service exzellent!

Ein weiterer Pluspunkt: die Yacht wird uns schon um 12 Uhr Mittag übergeben. Nach der technischen Übergabe können wir bereits um 14 Uhr auslaufen. Unser erstes Ziel ist Fethiye, und dort natürlich der Fischmarkt und die umliegenden Restaurants. Um ca. 16 Uhr legen wir in der YES Marina an, die im äußersten Winkel in der Bucht von Fethyie liegt.

Erste Aktion ist der Bordeinkauf. Fritz, Tina, Gaby, und Helga machen sich auf den Weg. Mit dem Bus geht es zum Supermarkt Carrefour und dann mit einem Taxi und den Einkäufen zurück zur Marina. Das Einbunkern ist bei den Temperaturen unter Deck eine kleine Tortur. Doch letztendlich schaffen wir es mit Hilfe aller Beteiligten in kürzester Zeit.

Nach einem erfrischenden Duschgang machen wir uns stadtfein. Mit dem Bus geht's ins Zentrum, ein kurzer Spaziergang durch den Bazar und dann sind wir im gelobten Lande, am Fischmarkt! Was ist so besonderes an dieser Einrichtung? Der Fischmarkt ist kreisrund angeordnet, umzingelt von mehreren kleinen Restaurants. Das Prinzip ist: man kauft sich seinen Fisch bei einem der Fischer und lässt ihn zu einem asugewählten Restaurant bringen. Dort wird die Meeräsche oder die Barbe für 5 TL (2,50€) pro Person zubereitet, gegrillt oder gedünstet je nach Wunsch. Meist sind Salat und Brot inbegriffen. Für die Restaurants ist es trotzdem ein gutes Geschäft, da Wein oder Bier und die Nachspeisen etc. dazu genommen werden. Es ist unser erster Abend und wir legen mit einer mächtigen Schlemmerei los. Spät fahren wir zurück - der erste Tag unseres Törns begann sehr vielversprechend.

2. Tag  Sonntag 20.6.2010, Fethyie-Karacaören
Wir verlassen die Marina und motoren an schönen Buchten und hübsch in die Landschaft eingepassten Hotelanlagen vorbei. Gabi sieht am Ufer etwas für ihren ach so leeren Garten, eine Bank in Muschelform, auf der die Oberfläche mit Muscheln und Schneckengehäusen belegt ist, ziemlich groß: 3m lang, 1,50m hoch und schätzungsweise 2 Tonnen schwer. Größe und das Gewicht halten sie davon ab so eine Bank gleich mit nach Hause zu nehmen. Hans muss ihr aber versprechen, dass sie irgendwann einmal so eine bekommen wird.

Leider haben wir keinen oder den falschen Wind. So müssen wir die Strecke von ca. 15 sm bis Karacaören unter Motor zurück legen. In der Bucht machen wir an einer Muringboje fest und erfrischen uns mit einem Sprung ins 25° kühle (!) Wasser ab. Bei einem guten Mittagessen an Bord und einem anschließenden Bauernschnapser vergeht die Zeit wie im Fluge.

Am Abend lassen wir uns vom Motorboot des Restaurants abholen und nehmen in freundlichem Ambiente unser Abendessen ein. Der Höhepunkt ist das Geigenkonzert unseres Wirtes. Er spielt mit Hingabe und singt dazu ein türkisches Lied. Obwohl wir den Text nicht verstehen, erkennen wir aus Gestik und Mimik, dass es ein tragisches Liebeslied sein muss - Dauer ca. 10 Minuten. Mit dem tosendem Applaus gibt er sich zufrieden und intoniert keine weiteres Lied....

Die Nacht bleibt ruhig, nur leises Schnarchen weht durch das Boot.

3. Tag Montag 21.6.2010, Karacaorea Adasi–Kalkan    
Nach dem Frühstück verlassen wir die Bucht. Endlich - Helga kann es kaum erwarten - kommt die Entscheidung "Segel setzen!". Helga übernimmtm das Vorsegel und kurbelte sich die Seele aus dem Leib. Groß hoch, der Wind wird stärker und der Segelspaß beginnt.
Kurz darauf gibt es im Radio eine Durchsage: Zwischen Kas und Antalya Westwind 5-7 Beaufort. Das bedeutet Starkwind. Wir bekommen zunächst nur die Ausläufer zu spüren, doch in den nächsten Tagen sind wir voll dabei.

Kurz vor 14 Uhr legen wir einen Badestop und die wohlverdiente Mittagspause ein. Die Damen bereiten ein ausgezeichnetes Mittagessen, und nach einigen Schwimmrunden und einem kleinen Nickerchen legen wir ab, Kurs Kalkan. Wir segeln mit Raumschotswind bis etwa 1 sm vor die Hafeneinfahrt und fahren dann unter Motor in den Stadthafen ein. Dieser ist sehr klein und die meisten Ankerlieger sind Gulets und Fischerboote. Wir ergattern den letzten freien Anliegeplatz. Wir sollten vor Buganker liegen und mit den Festmachern zur Pier. Doch leider hält unser Anker nicht. So machen wir an einer kleinen Gulet, die renoviert wird, längseits fest. Um 16:20 schalten wir den Motor aus.

Die Stadt Kalkan zieht sich ein Stück die umliegenden Berge hoch. Ein Restaurant und Cafe neben dem anderen. Wie immer, wenn wir in eine Stadt kommen, machen wir uns als erstes auf die Suche nach einen Restaurant für das Abendessen. Da zur Zeit die Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird, machen Hans und ich noch einen Stop in einer Strandbar und sehen uns auf einem Großbild TV eines der Länderspiele an. Dann werden wir fündig: Ein Türke, der lange in Kärnten gelebt hat, lädt uns ein sein Restaurant zu besichtigen. Die wunderschöne Dachterrasse mit Blick über den Hafen überzeugt uns. Wir werden nicht enttäuscht. Eine ausgezeichnete Küche der Sonderklasse mit perfektem Service runden den dritten Tag über den Dächern von Klakan ab. Absolut zufrieden machen wir noch einen Rundgang durch die beleuchtete Stadt. Einige erledigen noch Einkäufe, vor allem Souvenirs natürlich.



4. Tag Dienstag 21.6.2010,  Kalkan-Megisti
bedeckt, Westwind 6 Bft
Da wir nicht sicher sind, ob Wind und See uns heute gewogen sein werden, legen wir schon um 8:30 ab. Kurz nach Verlassen des Hafens können wir die Segel setzen. Das Team Hans und Helga arbeiten wieder ausgezeichnet zusammen und die Segelmanöver klappen vorzüglich.

Der Wind frischt auf und wir segeln Spitzengeschwindigkeiten von 9 Knoten. Für die 18 Seemeilen haben wir etwa 5-6 Stunden eingeplant. Auf Grund des starken Windes schaffen wir es aber in drei Stunden und 30 Minuten. Die Wellen erreichen eine Höhe von bis zu 2 Metern und der Wind treibt uns von einem Wellenberg auf den nächsten. Wir beschließen nicht Kas anzulaufen, was zuerst geplant war, sondern Kastellorizon. Rasch wird die türkische Gastlandflagge gegen die griechische getauscht. Mal sehen, was die Behörden von uns wollen

Kastellorizon, auch Kastelorizo oder Kastellorizo, (türk. Megisti, ital. Castelrosso‚ rote Festung, türk. Meis) ist die kleine griechische Insel rund 70 Seemeilen südöstlich von Rhodos und drei Kilometer vor der türkischen Küste - der Hafen gegenüber ist Kas. Mit einigen umliegenden Inseln und Felsen bildet sie die mit rund 12 km² kleinste Dorfgemeinschaft im Dodekanes und die östlichste Griechenlands.

Als wir um die  Nordhuk der Insel steuern, nehmen Wind und Seegang sofort ab. Beim Einlaufen in den Hafen bietet sich uns ein wunderbarer Anblick. Ruhiges Wasser, saubere Häuser entlang des Ufers und eine einladende Mole. Wie aus dem Bilderbuch.

Ein Mann am Ufer winkt hektisch – wir nehmen an, es ist der von der Gemeinde beauftrage Marinero. Doch er entpuppt sich als Gastwirt, der die Anlegestelle vor seiner Taverne für Yachten frei hält. Jede Yachtcrew, die ankommt, begrüßt er mit: "Welcome back to Europe". Er hilft uns beim Anlegen, nimmt die Achterleinen an, belegt sie, und lädt uns auf ein Glas Wein ein.

Wir nehmen seine Einladung gerne an. Aus dem einem Glas wird ein zweites, ein drittes, und daran fügt sich nahtlos ein ausgiebiges und gemütliches Mittagessen mit Schwertfisch und kleinen Shrimps an, die äußerst schmackhaft frittiert sind und beinahe wie "Fischgrammel" schmecken. Ein vorzügliches Mittagessen. Vor allem wurde der Schwertfisch vor unseren Augen von einem Fischer gebracht - das nennt man fangfrisch. Der Wirt hat noch eine  weitere Attraktionbereit. Er wirft die Gräten des Schwertfisches, an dem noch genügend Fischreste hängen, ins Meer und zeigt auf eine Schildkröte, die sofort auftaucht, um sich an die Fischreste zu machen. Es ist eine riesige Wasserschildkröte, mit einem kindergorßen Kopf, die in Nullkommanichts die Reste vertilgt hat. Danach taucht sie noch einige Male auf und beäugt uns, als wolle sie Dankeschön sagen. Wir beschließen auch das Abendessen bei unserem neuen Freund einzunehmen. Nach der Völlerei verschwindet die Crew in die Kojen, um ihre Balance für den Nachmittag wieder zu finden. 

Am späteren Nachmittag machen wir einen ausgiebigen Spaziergang rund um das Hafenbecken und erforschen einige Hintergassen und -höfe. Wir stellen fest, dass wir in einer sehr alten Stadt gelandet sind, in der es in den hinteren Straßen noch viele verfallene Häuser gibt und man das Gefühl hat die Zeit wäre stehen geblieben. Das Abendessen bei unserem Freund ist ebenso lecker wie das Mittagessen. Es dauert nur etwas länger.

Auf Grund des Wetterberichtes, der auch für den nächsten Tag 5-7 Bft Windstärke ansagt, beschließen wir möglichst früh abzulegen. Wir wollen unterwegs entscheiden, ob wir auf Grund des Starkwindes wieder nach Kalkan segeln oder gleich zurück nach Karacaören. Leider haben wir ja nur eine Woche Zeit. Von Hafenmeister, Passpolizei oder Zoll haben wir nichts gesehen und gehört. Offenbar kann man in Kastellorizon problemlos einlaufen, ohne einklarieren zu müssen.

5. Tag Mittwoch 23.6.2010, Megisti–Karacaören
Wie geplant frühstücken wir um 5:30. Der Himmel ist verhangen und Windwolken ziehen über unseren Liegeplatz. Um 6 Uhr legen wir ab. Nach Verlassen der geschützten Bucht schlägt uns der Wind mit 6 Bft voll ins Gesicht. Um 6:45 Uhr setzen wir Segel und kreuzen gegen den Wind auf. Trotz des Starkwindes und der hohen Wellen kommen wir flott voran.

Helga und Gabi übernehmen das Ruder, steueren abwechselnd und erreichen Spitzengeschwindigkeiten von 7-8 Knoten. Auf Grund des starken Windes, der etwas zu unserem Gunsten dreht, entschließen wir uns bis Karacaören aufzukreuzen. Das heißt aus 35 sm auf direktem Kurs, werden gegenan auf der Kreuz und an den ungeschützen sieben Kaps (Yedi Burunlar) vorbei, letztendlich 45 sm. Auf Grund des heftigen Seegangs ist es für unseren Damen nicht möglich unter Deck das gewohnte leckere Mittagessen vorzubereiten. Daher übernehme ich für heute diese Aufgabe. Teigwaren mit gerösteter Wurst ist zwar ein nicht ganz so lukullisches Essen, aber es hat allen doch sehr geschmeckt. Um beim Essen etwas aufrechter zu segeln und das Boot stabil zu halten, nehme wir das Groß weg und segeln wir nur mit dem Vorsegel weiter.

Die letzten 10 sm legen wir unter Motor zurück. Für heute hat die Crew genug vom Segeln. Wir steuern direkt in die uns bekannte Bucht und machen rechtschaffen müde wieder an einer der Muringbojen fest.



Am Abend kehrt eine eindrucksvolle Stimmung in die Bucht ein. Über die Küstenberge ziehen Wolkenschwaden, manchmal bricht die Sonne durch und spiegelt sich an den nackten Felswänden. Das Abendessen nehmen wir wieder beim verrückten Fiedler ein. Dieses Mal lassen wir es nicht so lange dauern und kehren bald in unsere Kojen zurück.

6. Tag Donnerstag 24.6.2010, Karacarören–Domuz Adasi/Turunc Pinari
Wir näheren uns jetzt bereits wieder der Bucht von Fethyie und wollen noch einen netten Tag mit Schwimmen und Faulenzen verbringen. Nach dem Ablegen von der Boje umfahren wir unter Motor die Halbinsel im süd-östlichen Teil des Fethiyegolfes und suchen nach einem Liegeplatz. Auf Grund des heute schwachen Windes entscheiden wir uns für Turunc Pinari auf der Insel Domuz Adasi (was Wildschweininsel heißt). Wie sich beim Näherkommen herausstellt, gibt es in der Bucht ein sehr gepflegtes Restaurant mit einer Bar. Das ist vor allem für Hans der entscheidende Grund in dieser Bucht zu bleiben. Bergwärts hinter dem Restaurant finden wir einen riesigen Gemüsegarten, aus dem das Restaurant täglich Frisches erntet und den Gästen serviert.

Eine Stunde nach uns legt eine Yacht mit sieben älteren Herren an. Einer davon ist so gebrechlich, dass er beim Verlassen des Bootes gestützt werden muss. Wir geben ihnen sofort einen Namen – die Muppets. Sie erzählen uns, dass sie für die gleiche Sieben-Kaps-Strecke wie wir - aber unter Motor - 17 Stunden gebraucht hatten. Sie fuhren die ganze Nacht durch und schafften bei extremen Gegenwind nur 1,7 Knoten in der Stunde. Während wir die Nacht in der Bucht an der sicheren Boje lagen, kämpften die Muppets gegen Wind und Wellen. Alle waren seekrank und einige von ihnen wollten nur noch sterben. Da sie auch ihr Schiff von E.G.G. gechartert hatten, trafen wir sie am nächsten Tag etwas erholter in der Marina Göcek wieder.

Wir sehen uns in der Bucht um, trinken türkischen Kaffee, schwimmen ein paar Runden und erholen uns von dem "anstrengenden" Vormittag. Nach dem Mittagessen an Bord werden die Karten gemischt und der Wettkampf geht weiter. Unser Abendessen bestellen wir im Restaurant – wie kann es anders sein: Fisch gegrillt. Am Abend sitzen wir am Strand und genießen den farbenfrohen Sonnenuntergang. Wir sind überrascht wie nett die Leute dort die Speisen servieren. Jeder Teller wird mit Blumen verziert und mit einem freundlichen Lächeln an den Tisch gebracht. Eine stimmungsvolle Nacht unter klarem Sternenhimmel beginnt.

7. Tag Freitag 24.6.2010, Domuz Adasi – Göcek
Heute am letzten Tag unseres Törns gehen wir es noch gemütlicher an als sonst. Nach dem guten Frühstück legen wir um kurz nach 10 Uhr ab. Nach dem Auslaufen können wir sofort die Segel setzen. Ich übernehme das Ruder und sogleich geht es regattamäßig los. Das Boot hat starke Lage und wir sind schnell mit 8 Knoten unterwegs. Dann ist Gaby mutig genug, um das Ruder zu übernehmen. Es ist nicht leicht eine Yacht bei diesem Winddruck unter solchen Bedingungen zu steuern. Man braucht Kraft und genügend Gefühl, um das Schiff am Wind und bestmöglich auf Kurs zu halten.

Unsere letzten Segelmanöver werden von allen fröhlich aufgenommen. Zwar ist manchmal die Lage für einige etwas beunruhigend, aber wir sind in keiner Minute in Gefahr. Traumhafter Sonnenschein und ordentlicher Wind machen die letzten Stunden noch zu einem wunderbaren Erlebnis. – Das ist Segeln pur!

Zum Abschluss legen wir uns kurz vor der Hafeneinfahrt von Göcek noch in eine kleine Bucht. Bei einem letzten gemeinsamen Mittagessen werden die übrig gebliebenen Wein- und Bierbestände ausgebechert. Kurz vor 16 Uhr legen wir ab und laufen kurz darauf in die Marina ein.

Nach einer ausgiebigen Dusche machen wir uns landfein und suchen uns ein Restaurant an der Hafenpromenade. Bald werden wir fündig und verbringen noch einen harmonischen Abend bei Wein, Weib und Gesang, und lassen den Törn nochmals vor unserem geistigen Auge vorbei ziehen.

8. Tag Samstag 25.6.2010
Früh raus aus den Federn – Frühstück. Auf Helga, Gabi, Fritz und Hans wartete schon der Bus mit dem sie zum Flughafen gebracht werden. Tina und ich winken mit gezückten Taschentüchern dem Bus hinterher – die wir dann zum Abtrocknen der Tränen wieder verwenden. Wir haben noch eine Woche Urlaub in Göcek und lassen es uns nicht nehmen noch zwei Mal nach Fethyie zum Fischmarkt zu fahren! So lässt sich der Segeltörn wunderschön ausklingen. Am Strand und im Quartier.

Nachwort speziell für Helga: Da ich leider nicht mehr den Tag erinnere, an dem wir Helgas Geburtstag vorgefeiert haben, möchte ich das hier noch erwähnen. Fritz besorgte und überreichte eine Flasche Metaxa, an dem ein ca. 80 cm langes Seil angebracht war, mit dem Helga für den nächsten Törn alle wichtigen Knoten üben kann. Mit dem von ihr gespendeten Sekt wurde auf ihr Wohl angestoßen.

Nachwort zum Törn: Wie bereits oftmals erwähnt war es vom ersten bis zum letzten Augenblick einer der schönsten Törns bei denen ich dabei sein konnte. Das Wetter war abwechslungsreich, aber nie anstrengend.

Am meisten freut es mich, dass die üblichen kritischen Bemerkungen über Land und Leute äußerst positiv ausfielen. Die Türkei ist eines der schönsten Segelreviere. Das Essen ist ausgezeichnet. Sanitäre Einrichtungen sind in der kleinsten Bucht vorhanden und sauber. Die Türken an der Küste sind freundlich, hilfsbereit und nicht mit denen zu vergleichen, die wir hier haben. Also alles in allem eine runde Sache. Ich freue mich schon auf den nächsten Törn an der türkischen Küste

Immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel
Norbert der Skipper

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